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Abend in Veracruz

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"echte Cohibas"

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La Venta

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Hotel Chan Kah, Palenque

 

 

 

 

 

 

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Palenque Ruinas

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Hotel in Uxmal

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Ceiba pentandra

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Uxmal

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Uxmal

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Uhrenvogel

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Chichen Itza

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Cenote

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Cenote Diznup

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Tulum Strand

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Tulum Ruinas

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Fische in der Karibik

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Xaklak Karibiktraum

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Xkalak Tauchen

Yucatanrundreise 2003

Diesmal war es wohl die vorerst letzte Tour auf die Halbinsel Yucatan und obwohl wir viele Ziele schon einmal gesehen hatten, gab es immer etwas Neues zu entdecken. Bereits eine Woche vorher hatten wir von Familie Schröder aus Wiesbaden Besuch bekommen und konnten ihnen gleich am Wochenende ein wenig von der Umgebung von Mexiko-Stadt zeigen: den kleinen Ort Tepoztlan auf dem Weg nach Cuernavaca, wo die obligatorischen Mitbringsel auf dem folkloristischen Markt teilweise schon erstan-den wurden, und die Pyramiden von Teotihuacan.Da auch der Austauschschüler Lucas von unseren Berliner Freunden, den Pernitzens, mitwollte, hatten die Schrö-ders für eine Woche von Deutschland aus ein Auto geliehen, und gleich am Freitag nach Schulende ging es los, zumindest bis Veracruz.

Dort verbrachten wir den Abend mit einem Rundgang entlang der Piers und auf der Plaza, wo wie fast immer am Wochenende eine Menge los war.. Zum einen traten von der Stadt veranstaltet folkloristische Tanzgruppen in ihren herrlichen weißen Kostümen aus Vera Cruz auf und in den Pausen Musiker der Gegend, zum anderen lieferten sich die in Troubadoure und loka-len Gruppen Musikduelle an den Tischen der Gäste, die in einem der zahlreichen Restaurants und Lokale saßen, so dass man als Unbeteiligter kaum wusste wohin zu hören und als Beteiligter bestimmt Schwierigkeiten hatte, den eigenen Rhythmus zu halten und nicht mit den Nachbarmusikern durcheinander zu kommen. Vertreten waren neben Mariachis auch Marimbagrupen. Nebendran und nebendurch dann immer die ambulanten Verkäufer mit allem, was man sich an Kaufbaren vorstellen kann. Klaus erstand dabei eine Packung selbstverständlich echter Cohibas zu einem Spottpreis, die er sich sichtlich schmecken ließ. Die Atmosphäre auf dem Platz ist stets unvergleichlich bunt und quirlig, so dass wir fasziniert noch länger saßen und bei frischem Fisch und Bier sofort in eine entsprechende Ferienlaune hineinfielen. Der nächste Tag war dann ein fast reiner Fahrtag, der uns etwa 60 km zurück zur Autobahn nach Villa Hermosa brachte und dort weitere 300 km nach einer kleinen Zwischenstation zum Trinken des am Straßenrand angebotenen frisch gepressten Ananassaft zum Park La Venta in Villa Hermosa. Mit seinen bekannten monumentalen Toltekenköpfen (die meisten Originale stehen im Museum in Jalapa, der Hauptstadt des Staates Veracruz) und der Mischung aus zoologischem und botanischem Garten stellt er eigentlich die einzige Attraktivität der Stadt dar. Ansonsten lebt die Stadt von den in der Nähe vorkommenden Erdölvorkommen Mexikos und der damit verbundenen Raffinerien sowie zugehöriger sonstiger Industrie. Schön, dass im Park die tropische Vegetation gut beschrieben ist. An jedem bedeutenderem Baum hängt ein Schild mit der wissenschaftlichen Bezeichnung und teilweise auch einem kur-zen Text zur Bedeutung. wir konnten sogar von einer Land-schildkröte beobachten, wie sie ihre Eier in ihrem Sandloch ablegte.Doch ging es noch 170 km weiter, bis wir mit Einbruch der Dunkelheit in Palenque ankamen und uns das Luxushotel Chan Kah für zwei Tage leisteten, dass, in kleinen Einzelhäuschen herrlich ruhig im tropischen Urwald gelegen ist. Kaum die Anmeldung beendet, wollte ich mein Auto auf dem Parkplatz abstellen, doch es tat keinen Mucks mehr. Samstagbend!

Zunächst dachte ich, die Tour wäre damit schon in Palenque zuende, denn bei jedem Startversuch gab es ein wildes Lichtorgelspiel wie auf dem Rummelplatz aber sonst nichts. Ich rechnete mit dem Schlimmsten. Bei einer solchen Lightshow findet doch kein mexikanischer Elektriker den Fehler. Aber glücklicherweise war es lediglich die Batte-rie, wie sich bald herausstellte. Dabei zeigt sich der Riesenvorteil, in Mexiko zu leben: auch zu solchen Tageszeiten ist eine Reparatur ohne Probleme möglich. Es kamen über die Verbindung zum Hotel zwei Autoelektriker 10 km aus der Stadt und sahen sich die Sache an, fuhren zurück, holten irgendwoher eine neue Batterie und bau-ten sie ein. Inklusive Aus- und Einbau bedeutete das 2 Std. Arbeitszeit. Preis: umgerechnet 20€ Arbeitslohn sowie die Kosten für eine neue Batterie. In Deutschland hätte das schlecht ausgesehen. Zunächst war ich etwas skeptisch, schließlich hätte es meiner Meinung nach auch der Regler statt der Batterie oder ganz etwas anderes sein können. eine Batterie kann man schnell verkaufen und am nächsten Tag oder spätestens am übernächs-ten habe ich dann dasselbe Problem. Doch in den nächsten Tagen stellte sich heraus: es war tatsächlich die Batterie.

Damit konnte ich dann nach der langen Fahrerei die Fortsetzung des Schwimmens im Pool des Hotels voll genießen und den Abend im Schaukelstuhl ausschaukeln lassen."Vamos a las ruinas!" Bei bedecktem Himmel war um 9.00 Uhr schon jede Menge Betrieb bei den Ruinen. Für Blanca und mich schon bestens bekannt, kannten die Schröders die Ruinen von ihrem Besuch aus den 70er Jahren wohl eher noch als Steinhaufen. Leider ist das Betreten einiger Teile heute nicht mehr gestattet, was bei dem Touristenaufkommen auch kein Wunder ist. Das bedeckte Wetter lies diesmal viele Details in den Stuckresten erkennen, sogar Farbspuren, die mir sonst bei dem grellen Licht nie aufgefallen waren. So hatte auch der Ort wieder seine Reize, natürlich auch durch die Lage im Urwald. Der Nachmittag nach dem Auf und ab über die Stufen gehörte dem Entspannen am Pool und am Abend liefen wir noch ein wenig über die Hauptstraße von Palenque und den Zocalo, wobei die Damen natürlich wieder das Kunsthandwerk uns sonstiger "Ethnoscheiß" interessierte.

Das gemeinsame Reiseverhalten war in der ganzen Gruppe sehr angenehm, zumal wir alle noch nie zusammengereist sind. Die beiden Jungendlichen, Lars und Lucas, hatten die Chance, sich hin und wieder selbständig zu ma-chen, alle waren genügsam und unkompliziert bei den Besichtigungstouren, und die Vorauswahl der Hotels scheint jedem genehm zu sein, so dass es keinen Stress gab. Hin und wieder können die beiden Youngsters sich nicht entscheiden, ob sie allein ein Zimmer teilen wollen oder wir uns alle auf zwei Zimmer verteilen. So haben wir dann für sie mitunter entschieden. Sollen sie doch die Möglichkeit solange nutzen, für sich zu sein, denn ab der nächsten Woche wird Lucas bei den Hotelpreisen sowieso mit zu uns ins Zimmer gehen müssen.Wieder ein halber Fahrtag: 350 km nach Uxmal. Immer mehr zeigte sich blauer Himmel und die Hitze wurde heftiger. Da die Hotels dort rar sind und für 6 Leute schwer Unterkunft zu finden war, hatte ich die Hilfe des Vaters eines Schülers in An-spruch genommen, der uns ein sehr schönes Hotel vermittelt hatte. Wir kamen direkt vor dem Eingang bei den Ruinen unter, eigentlich eine Anlage von Club med. Deshalb war eine direkte Buchung auch nicht möglich. Im Hotel war kaum Betrieb und alles picobello, allerdings ein wenig austauschbar wie irgendwo auf der Welt. Vor dem Hotel wurde ein Exemplar des heiligen Baumes der Mayas stehen gelassen, eine Ceiba petandra, momentan noch ohne Frühlingslaub. Ihr Stamm ist mit einigen Stacheln bewährt und die Früchte finden sich in einer Art Schale, von baumwollähnlichem Netzwerk umgeben. Seine großen und tiefen Wurzeln stellten für die antiken Mayas die Unterwelt dar. Im Stamm sahen sie die Menschliche Existenz auf Erden und in seinen Ästen, die sich emporstrecken, den Himmel. Die religiöse Bedeutung des Ceibas lässt sich mit der Bedeutung des Kreuzes für die Christen vergleichen. Gleichzeitig ist der Ceiba der Nationalbaum von Guatemala. Er kann eine enorme Höhe erreichen. Den Besuch der Ruinen verlagerten wir auf den nächsten frühen Morgen, wo die Temperaturen noch angenehm waren, nahmen aber die Light-and-Sound-Show am Vorabend mit. Der frühe Besuch der Ruinen, den wir uns seit dem angewöhnten hatte den Vor-teil, dass zum einen der Besucherstrom noch nicht so groß war und das Licht oft noch sehr schön. So machte ich eigentlich viel mehr Fotos als geplant, denn schließlich hatte ich schon einige von dem ersten Aufenthalt dort.

In der Anlage sahen wir den Uhrenvogel (Momotus momota = pajaro reloj) und zwar in Gruppen zu zweien oder dreien. Zunächst dachten wir, dass es sich um den Quetzal handelte, aber dazu kamen zu viele Exemplare vor, so dass ich schließlich feststellen konnte, dass es sich um den eben angegebenen handelt.Immer mal wieder konnten wir ihm folgen, doch blieb er nie lange auf seinem Platz sitzen. Er kommt oft in der Nähe der Cenoten vor, wo wir ihn auch beobachten konnten. Eine Legende über diesen Vo-gel zur Zeit der Mayas findet man (in spanisch) unter http://www.yucatan.com.mx/especiales/faunaenextincion/pajaro_toh.asp Noch eine bedeutende Mayastätte erwartete uns in Chichen Itza und bis dahin noch einmal 150 km. Auch dort kamen wir so zeitig an, dass wir noch die Abendvorstellung mitbekommen konnten. In beiden Stätten, Uxmal und Chichen Itza, gab es zu der Light&Sound-Show keine tänzerischen Darbietungen, wie am vielleicht erwarten konnte, sondern stets wurden die Pyramiden beleuchtet und eine Geschichte dazu erzählt. Dabei gibt Uxmal mehr her, denn die Reliefs an den Wänden der Tempel können hervorgehoben werden, während in Chi-chen lediglich die einzelnen Tempel / Pyramiden abwechselnd farbig angeleuchtet werden. Die Geschichte in Uxmal ist mehr legendenhaft gestaltet, während die in Chichen Itza eher ein Überblick über die Besiedlung der Stätte (die man nicht genau kennt), den Untergang und die Ankunft der Spanier darstellt. Den Besuch der Ruinen von Chichen Itza genossen wir wieder zur frühen Morgenstunde.Unter ihrem toltekischen König Quetzalcóatl ("Gefiederte Schlange",in der Mayasprache "Kukulcán") kam es zu einer architektonischen Synthese von Maya- und Toltekenbauten. Die größte Pyramide wurde über einer älteren Pyramide errichtet und geht auf das Jahr 800 zurück. Diese Pyramide stellt eine tiefe kosmische Sym-bolik da: Die neun Plattformen werden als Verkörperung der Unterwelt interpretiert. Die 18 Monate das Maya Kalenders ergeben sich aus der Aufteilung der Treppen in je 18 Teilabschnitten pro Seite. Addiert man nun die Anzahl der 91 Stufen an jede Seite er-gibt diese Zahl zusammen mit der Plattform die Zahl 365. Die Anzahl der Tage eines Jahres. Den wichtigen 52 jährigen Kalen-derzyklus der Zeitrechnung der Maya wer-den durch 52, reliefartig hervorspringenden. Verkleidungsplatten je Flanke, versinnbildlicht.

Doch gab es noch jede Menge anderer Bauwerke und Reliefs zu bewundern, die verstreut auf dem Gelände liegen und am frühen Nachmittag verabschiedeten wir uns dann von den Ruinen, denn nach solch langer Zeit fing selbst Chichen Itza an zu nerven, wie Klaus sich ausdrückte.Damit war Zeit, den Rest des Tages im Pool des Hotels zu genießen, wobei wir herausfinden, dass einer der beiden Pools eine ehemalige trockene Cenote (Doline) war, dessen Boden auszementiert worden war und mit Wasser gefüllt. Zunächst erhielt dieser Swimmingpool die Note 4 auf der Skala von 0 bis 10, weil der Untergrund mitunter recht rauh war, sprang aber sofort auf 8, als bekannt wurde, dass es in dem Pool zwei Löcher gab, durch die man hindurchtauchen konnte. Das machte uns ein Mädchen vor, und natürlich ließen wir uns nicht lange lumpen, um das nachzumachen. Cenotes gibt es auf dem Kalkboden der Halbinsel Yucatan jede Menge, teils miteinander verbunden teils einzeln über die Insel verstreut. In vielen kann man en Schwimmen und Tauchen und schon die Mayas benutzten sie als Süsswasserreserveois oder opfer-ten in ihnen Menschen wie in Chichen Itza, weil sie glaubten, dass sich dort der Eingang zur Unterwelt mit dem Regen-gott Chac Mol befände. Direkt gegen-über unseres Hotels in Chichen Itza be-fand sich eine solche in einer gepflegten Anlage, die wir an einem Nachmittag besuchen wollten. Der Eintrittspreis war momentan aber unverschämt, denn man konnte nicht einmal in zur Cenote hinab-steigen, weil gerade Bauarbeiten im Gange waren. Vor nicht langer Zeit konnte man auch in dieser Cenote schwimmen, doch gab es vor kurzem einen Unfall, als sich nach den Unwet-tern des Herbstes der Wasserpegel sehr erhöht hatte und gleichzeitig eine Wand so weih hatte werden lassen, dass sie herabgestürzt war und zwei Japaner unter sich begraben hatte.

Der letzte halbe Fahrtag brachte uns dann schließlich nach Tulum in die Karibik. Nach dem ständigen Auf und ab auf den Stufen der diversen Pyramiden gab es einige Tage des Schwimmens im grünblauen Wasser der Karibik und des Lesens. Um den kulturlosen Schock nicht ganz so groß zu machen, haben wir am ersten Tag lieber noch das Schwim-men und Pyramiden verbunden, indem wir bei den Pyramiden von Tulum Schwimmen gegangen sind.

Die nächsten paar Tage vergingen dann mit kleineren Ausflügen zum Baden in der grand cenote oder im Meer, Lesen und Faulenzen. Dabei vertiefte ich mich immer mehr in die Lektüre von Octavio Paz: "Das Labyrinth der Einsamkeit", das ich schon einmal auf Spanisch begonnen hatte zu lesen, mir aber doch zu schwer war. Zwar musste ich mich auch bei der deutschen Übersetzung des Es-says der Reflexion über sein eigenes Land immer wieder konzentrieren, doch immer fand ich in seinen Worten oft Ausdruck eigenen Erlebens und Fühlens hinsichtlich der Mexikaner und Mexi-kos. So half brachte sie mir viel Freude und Anregungen in meiner eigenenReflexion über das Land. Ich will nun doch noch einmal einen Anlauf machen und wenigstens einige Textpassagen auf Spanisch zu lesen, um den Gehalt der Worte eventuell noch genauer zu erfassen.

Octavio Paz: "Das Labyrinth der Einsamkeit"
Ob alt oder jung, Kreole, Mestize, General, Arbeiter oder Akademiker: der Mexikaner scheint mir ein Wesen zu sein, das sich verschließt und verwahrt. Maske seine Mine, Maske sein Lächeln. In seiner herben Einsamkeit gereicht ihm - ruppig und höflich zugleich - alles zur Abwehr: ... Eifersüchtig über sein eigenes Innere wie über das Frem-de wachend, wagt er keinen Blick auf den Nachbarn. Ein Blick schon kann den Zorn dieser elektrisch geladenen Seelen entladen. Alles kann ihn verletzen: Worte, ausgespro-chene wie verheimlichte. Seine Sprache ist voller Andeutungen, Bilder, Anspielungen, Auslassungspunkte....Selbst im Disput zieht er den verschleiernden Ausdruck den offenen Beleidigungen vor. "Dem, der recht versteht, reichen die wenigen Worte." Kurz, zwi-schen sich und der Welt errichtet er eine Mauer aus Gleichmut und Zurückhaltung, die trotz ihrer Unsichtbarkeit unübersteigbar ist. Der Mexikaner lebt immer fern, fern von der Welt und den anderen, fern von sich selbst.

Der Schwerpunkt der weiteren Unternehmungen lag dann im Schnorcheln in verschiedenen Gegenden der Karibik-küste. Noch einmal setzten wir von Playa de Carmen zur Insel Cozumel über und liehen uns ein Moped, mit dem wir einen halben Tag die Insel erkundeten, nachdem wir in der Lagune Chancanab ausführlich die Unterwasserwelt bei bester Sich erkunden konnten. Bewusst hatten wir eine frühe Fähre genommen, denn gegen Mittag wurde die Unterwassersicht schlechter, denn dauernd hatte man zwischen den diversen Touristenbeinen hindurch zu tauchen. Außerdem verstreuten einige Touris Brotkrümel, die zwar die Fische in Scharen anzogen, so dass wir teilweise mitten im Fischschwarm schwammen, aber auch die Unterwassersicht verschlechterte und die Korallen schädigt.Leider hatte es nun Lucas mit zwei Tagen Fieber erwischt, so dass er leider an dieser Unternehmung nicht teilhaben konnte, ein Jammer.Eigentlich erwarteten wir nun vom Rest der Tour, die sich langsam dem Ende neigte, nichts Besonderes mehr, doch es gab noch ein echtes Highlight:

Wir fuhren 200 km Richtung Chetumal und dann zunächst eine neue Straße 60 km wieder Richtung Meer und wieder 60 km entlang der Küstenlinie, die durch die Mangroven allerdings keinen Blick auf das Meer erlaubte, bis wir schließlich in Xka-lak ankamen, welches einen verwahrlosten Eindruck machte. Es schien dort der Hund begraben zu liegen, so dass ich mich schon fast ärgerte, nur wegen einer Ahnung bis hierher gefah-ren zu sein. Ich hatte vermutet, dass das Meer eigentlich ähn-lich wie im furchtbar teuren Belize sein müsste und deshalb den Abstecher noch einmal lohnen würde. - Wir wurden schließlich doch nicht enttäuscht, als wir 2km aus dem Dorf wieder herausfuhren, um im wunderbar gelegenen Hotel Costa de Cocos unterkamen. Vor uns 1 - 2m tief das blaugrüne Was-ser und etwa 300m entfernt die Rifflinie. Wegen der Mangro-venlandschaft ist der Untergrund in unmittelbarer Nähe nicht so schön wie in Tulum, dafür aber die 3 stündige Bootstour durch Mangrovenlandschaft, zur Bucht von Chetumal und besonders zum Schnorcheln zum "kleinen Chinchorro" ein unvergleichliches Erlebnis. Eine Farbenpracht von Korallen und bunten Fischen sondergleichen. Wir konnten einen Stachelrochen auf dem Grund halb eingegraben sehen. Nur seine Augen glubschen uns an. Einmal falsch die Einbahnstraße zwischen den Korallen geschwommen und schon befanden wir uns völlig unerwartet in einem Schwarm knallblauer 2-hände-großer Fische. Leider trafen wir die Schildkröte nicht, die unser Bootsmann ausgemacht hatte. Wenn man will kann man dort noch einige Tage zubringen, allerdings mussten wir nun endgültig zurück und konnten so auf der 2-Tage-Rückfahrt noch einmal davon träumen.


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